Ach, wie verschlossen waren
Deine Lippen dort unten am Hafen.
Auch wenn meine Augen sahen,
Was deine Augen sprachen,
Kamen wir einander nie so nah
Wie wir im Innern waren.
Die flüsternden Gedanken.
So schüchtern, hast Du sie verstanden,
Meiner Liebe stiller Taten?
Die Blicke können ewig wandern,
Doch wenn Zwei aufeinander warten,
Führt es keinen zu dem andern.
Ich gäbe
meine Seele, mein Leben
ein Königreich auch
Ein Jahrhundert des Friedens
meinen fliegenden Bauch
Mein rasendes Herzblut
meine Stimme, das Gesicht
Alles was wichtig ist
Meinen Namen
Puls und Atem
gäbe ich
Wir sitzen auf Stufen
eines Theaters mit Geschichte
vergleichen unsere Leben. Fixpunkte des Selbst
Wunden, Momente,
Lieder, Ideen.
Zwei Glas Wein klingen feiner durch die Nacht,
Qualm indischer Zigaretten steigt
durch die Welten der Welt.
Jetzt
bin ich leicht.
Dein Lachen.
Ein Gott
tanzt durch die Adern dich ich bin.
“Pass auf”, sagtest Du. “Pass auf, hör zu!”
Ich klebe ohnehin, Darling, bin ich da. Bin.
Die Schnittmenge ist entworfen.
Den Unterschied
nennen wir
Liebe.
Ja,
Ich will.
Doch deine Haut ist Holz
Dein Blut ist Harz
Aus Wurzeln dein Herz
Und dein Glaube
Deine Liebe ändert die Farbe
Und fällt wie Laub
Aus deinem Haupt
Im Herbst
Ich war noch jung,
als mich die Trauer fand,
versteckt in den ewigen Wäldern
an der Städte Rand,
entflohen der Obhut der Eltern,
bevor sie mich für immer band.
Ein Buch in meiner Hand,
in das ich zuweilen schrieb,
weil nichts von dem
was bleiben sollte – blieb.
Das traurige Lied
Das Lied der Trauer
Sieh, ich empfang dich, dunkle Freud
hab dir dein Bett gemacht.
In meiner Seele steht’s bereit
und lässt dich schlafen, jede Nacht,
im Tränenschleier stiller Zeit,
bis du bei Tage neu erwachst.
Heute
keine Angst
vor den Tränen,
vor deinem Bann.
Davor,
wie sich Momente
in mir kreischend bewegen.
Keine Angst mehr
vor der Jährung
des Tages
an dem es
begann.
Keine Angst
vor deinen Worten,
der Erinnerung daran,
die Stille,
die dann
wie ein Schweigeschwarm
geflogen kam.
Keine Angst vor Costa Rica
und den bunten
Vögeln der Insel,
die wir sahen,
als wir einander
für immer
in die Arme nahmen.
Keine Angst vor deinen Haaren,
die sonnengebleicht
im Sommerwinde lagen.
Keine Angst
vor deinem
Namen,
Marie,
es reicht.
Ich dachte wir sprächen die gleiche Sprache,
Ich dachte wir tränken das gleiche Glück,
Doch das Wort, das mich so lüstern machte
Brachte Dir die Nüchternheit zurück
In deinen Armen
Habe ich feierlich
Die Zeitrechnung
Für
Nichtig erklärt
We were born under the same Sun
From the same Earth watched the same Moon
We always knew there was one
Tone missing in life`s tune.
I bet you read ‘bout Plato’s tale
The androgynous love that a pearl
Stands for with its perfect shape
We are no longer separate.
You know me so well, so tell me when
Did our souls meet before.
Two parts of one shell at the shore
No longer lost in the sand.
For all the words from thy mouth part
Are written with the ink of my heart.